Ficke das Leben, bevor es Dich fickt!


Folge uns bei Twitter

Dieser zeitraubende Quatsch mit den ständigen Plugin- und Serverupdates geht mir grad mächtig auf den Zeiger. Oh Mann... 2010-10-18

o2 Bonusprogramm-Ärger²

Donnerstag, 6. November 2008 von Oberficker

Jahrelang war ich bei o2 ein halbwegs zufriedener Kunde und nutzte auch das o2-Bonusprogramm. Mit diesem Programm konnte man umsatzabhängig Punkte sammeln, die man später in eine Prämie eintauschen sollte. Vergleichbar mit den blöden Punkte-Sammelkarten an der Supermarktkasse.

Am 23.10.08 kam eine lapidare Mail, in der angekündigt wurde, kurzfristig zum 01.11.08 das Bonusprogramm einzustellen. Man könne seine gesammelten Punkte bis Ende des Jahres einlösen sich mit seinen gesammelten Punkten seine Prämienwünsche zu erfüllen. Soweit, so schlecht! Da sammelt man jahrelang, um sich nach längerer Zeit irgendwann mal eine spezielle Prämie leisten zu können und nun wird das Fuck-Programm einfach platt gemacht. Aber gut, die kurzfristige Einstellung des Programms wird lt. den Bedingungen für das Bonusprogramm bestimmt ok sein.

Die absolute Oberfrechheit leistete sich o2 jedoch in den letzten Tagen. Der Prämienshop wurde gründlich “überarbeitet”. Prämien, die früher Ewigkeiten verfügbar waren, sind jetzt deutlich teurer (man braucht mehr Punkte, um die Prämie zu kriegen) geworden oder überhaupt nicht mehr verfügbar. Ein Beispiel wäre eine sog. “Loop-Up-Karte”, also eine Guthabenkarte für Prepaid-Karten, die es vorher für 1.500 Punkte gab. Nun gibts diese Karten gar nicht mehr, genauso, wie diverse andere Mobilfunk-Prämien wie z.B. Frei-SMS, Frei-MMS, Homezone-Wechsel, ect. Gerade die Mobilfunk-Prämien sind für einen Mobilfunk-Anbieter das kleinste Übel, da sie unheimlich billig intern “eingekauft” werden können. Umso unverständlicher, wieso sich dieser Verein nun wieder seine Kunden verärgern muss und ihnen im Prämienshop z.B. ein “hochwertiges ‘o2-can-do’-Schlüsselband” für 550 Punkte andrehen will. Wer will denn für so einen Mist seine teuer ersparten Punkte verschwenden, um für o2 kostenlose Werbung durch die Gegend zu tragen?

Mal ein paar Ideen des Oberfickers für weitere lustige Punkte-Überraschungen:
Für 100 Punkte: antikes Viag Interkom Papierfähnchen
Für 150 Punkte: antiker Viag Interkom Luftballon
Für 250 Punkte: antikes Tarifheft “Interkom – Tarife und Preise, Stand: 01.10.1999″
Für 5000 Punkte: Ein Jahr um 5,- EUR erhöhte Grundgebühr
Für 5500 Punkte: fünfminütiger Anruf unseres freundlichen Callcenters, Inhalt: “Alle Kollegen lachen Sie lautstark aus” (für einen Aufpreis von 4500 Punkten rufen wir Sie sogar auf Ihrem Mobiltelefon hierzu an)

Ich als langjähriger Kunde komme mir verarscht vor. Erst hat man die freche 0180-Preiserhöhung mitgemacht. Das war eigentlich schon ein Grund, Konsequenzen zu ziehen. Dann wurde man jahrelang mit Punkten und Prämien geködert, sammelt brav seine Punkte, wollte sich über das Kundenbindungs-Programm eine kleine Anerkennung zurückholen und urplötzlich erschwert man die Einlösung seiner gesammelten Punkte durch massive, den Kunden benachteiligende Änderungen im Prämienshop. Ich war gern o2-Kunde und habe damals noch guten Gewissens diverse Freunde überzeugt, auch zu o2 zu wechseln. Dieses Gewissen und das Gefühl “Sich gut aufgehoben zu fühlen und als Kunde geschätzt zu sein” hat nun einen gehörigen Knacks bekommen.

Mehr Infos zum Sachverhalt rund um den Prämien-Ärger:
Artikel bei Teltarif

Abgelegt in Allgemein | 1 Kommentar »

Halloween ist Scheiße. Lieber die Titten raus!

Freitag, 31. Oktober 2008 von Oberficker

Jedes Jahr geht mir dieser “Brauch” verblödeter Menschen mehr auf den Sack, die jeden Scheiß, den sie mal in einer amerikanischen Fernsehserie gesehen haben, toll finden und nachmachen müssen. Oder ihre bratzigen Gören nachmachen lassen. “Süßes, sonst gibt´s Saures!” So ein Müll. Ich entscheide mich regelmäßig für “Saures” – und zwar für die nervenden Gören an der Tür. Da ist ein “Verpisst Euch, sonst machen mein Rottweiler und ich Wurst aus Euch!” durch die Gegensprechanlage noch eine Nettigkeit.

Vor einigen Jahren fing dieser Blödsinn an und man dachte sich, dass sich das wieder legen wird. Nichts hat sich wieder gelegt. Überall blöde Kürbisse, hässlicher Schmuck an Türen und in Gärten, Halloween-Partys in Clubs, usw. Auch die Schändungen fremden Eigentums durch Zahnpasta-Attacken werden schlimmer, weil man sich ja immer strikt weigert, wildfremden Bettlern Rotznasen seine zu eigenen Zwecken gehorteten Süßigkeiten zu schenken.
Nur, wenn das Wetter an besagtem Tag so richtig übel ist, hat man eine reelle Chance, seine Ruhe zu haben. Ich wünsche mir daher für die Abendstunden des 31.10.2008 Starkregen, Hagel, Sturm und Blitze. Sollte das dieses Jahr nichts werden, so wäre ich notfalls in der Lage, den Starkregen und die Blitze selbst herzustellen. Im Busch neben der Gartentür wird ein Wasserschlauch unauffällig fest installiert, am Metall-Gartentor der Elektroschocker. Mittels Funk-Steckdose lassen sich beide Gerätschaften aus der Ferne abwechselnd bedienen und sorgen gewiss für nachhaltige Eindrücke. Oder doch besser nur die Falltür einen Meter hinter der Gartentür?

Für die Leute, die eher auf die sanfte Tour zurückärgern wollen:
Es gibt in Scherzartikel-Läden ganz tolle Bonbons mit Pfeffer oder Chili. Anfangs schmecken die echt lecker, aber nach ein paar Minuten überkommt einen der starke Wunsch nach einem Wasserhahn. Wirkt bestimmt, leider bekommt man die Reaktion der Opfer i.d.R. nicht mit.

Wann merkt Ihr minderbemittelten “Alles-Mitmacher” endlich, dass Ihr fremde Traditionen pflegt???

Nicht, dass Eure kleinen Pisser irgendwann mal an der falschen Tür klingeln, wie hier:

Aber wenn wir schon dabei sind:
In den USA soll es an Karneval die Tradition (ge)geben (haben), Perlenketten zu verschenken. Für die Perlenkette, die ein Junge einem Mädchen schenkt, muss sie ihre Möpse zeigen. WARUM WIRD DAS NICHT HIER EINGEFÜHRT???

Abgelegt in Allgemein | 1 Kommentar »

Leckeres Mittagessen – bedenkliches Aussehen

Freitag, 24. Oktober 2008 von Oberficker

Wenn man nicht kochen kann (und/oder will), nimmt man, was auf den Tisch kommt. Das kann das Essen vom Vortag oder auch ein Fertig-Pamps aus der Blechdose sein. Oder auch etwas, was aussieht, wie aus der Toilette gefischt. Und was da so auf dem Teller liegt, wird ruhig mal als kleine Erinnerung fotografiert. Food-Design hat bei allen drei nachfolgend vorgestellten Gerichten entweder nicht funktioniert oder man hat es einfach vergessen.

Aber schaut selbst, was es so in letzter Zeit gab:
Blutwurst. Da darf man sich beim Essen echt in nichts hineinsteigern…


Hirn Nudeln vom Vortag


Keine Innereien von einer Katze, sondern Cevapcici sind da drin versteckt


Guten Appetit Euch lieben Scheißerchen!

Abgelegt in Allgemein | 2 Kommentare »

Sitznachbarn im Flugzeug Angst einjagen

Dienstag, 21. Oktober 2008 von Oberficker


Anleitung, um den Adrenalinspiegel des Sitznachbarn im Flugzeug etwas anzukurbeln:

1. den Laptop auspacken
2. langsam und bedächtig öffnen
3. einschalten
4. sich überzeugen ob der Sitznachbar zuschaut
5. Internet öffnen
6. Augenschließen und den Blick gegen den Himmel richten, evtl. dabei noch etwas unverständliches brummeln
7. tief einatmen und diesen Link öffnen
http://www.thecleverest.com/countdown.swf
(notfalls die Flash-Datei vorher lokal auf dem Rechner speichern, um auch ohne Internetzugang darauf zugreifen zu können)

8. den Gesichtsausdruck des Nachbarn beobachten

Viel Spaß dabei – es wirkt!!!
(Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie sich bitte in die Gesetze des Landes ein, in dem Sie aktiv werden wollen und befragen Sie vorher bitte den Flug-Kapitän und Ihren Anwalt. In den USA und mit ihnen befreundeten Staaten könnte es zu einem Zwangsaufenthalt Zwangsurlaub längerer Dauer im Lager Camp Delta in Guantanamo/Kuba kommen.)

Abgelegt in Webtipps | 1 Kommentar »

Nichtrauchen: Das erste Wochenende / Tage 5 bis 7 / erstes Fazit

Montag, 20. Oktober 2008 von Oberficker

Und da war es, das erste Wochenende meiner rauchfreien Zeit. Vor diesem Wochenende hatte ich echt Respekt. Es sollte sich herausstellen, dass diese Angst nicht ganz unberechtigt war.

Tag 5 (Freitag):
Dieser Tag war eigentlich ganz ok. Abends im Restaurant bot uns der Kellner zu vorgerückter Stunde einen Aschenbecher an, den ich zu seiner Verwunderung mit Hinweis auf mein “Experiment” ablehnte. Mann, war das ein gutes Gefühl, in die Augen dieses verdutzten Menschen zu blicken, der einen jahrelang rauchend erlebt hat.

Insgesamt habe ich an diesem Tag 2-3 Kräuterretten geraucht. Nicht weil es sein musste, sondern weil ich meine Rituale nicht ganz vergessen kann.

Tag 6 (Samstag):
Der krasseste Tag überhaupt bis jetzt. Tagsüber war noch alles ok, hin und wieder etwas Lust auf eine Kippe, dies ausgeglichen mit Bewegung und 2 Kräuterretten. Am Abend in einem Club ging es aber los. Ich saß mit meiner Partnerin an der Bar, der Aschenbecher kam und man schob ihn mit Hinweis auf das Nichtrauchen wieder weg. Da aber ca. 80-90% der anwesenden Gäste dieses Clubs rauchten, steigerte ich mich zusammen mit meiner seit 9 Wochen nichtrauchenden Partnerin so dermassen in die Lust auf Zigaretten hinein, dass es beinahe zu einem Rückfall bei ihr und bei mir gekommen wäre. Es war schon ein regelrechter kleiner Streit zwischen uns entbrannt. Es war ein Mittelding zwischen Spiel (sich gegenseitig testen wollen) und Ernst (Kippen kaufen und aufrauchen). So schwach habe ich meine Partnerin in all den Wochen ihrer rauchfreien Zeit bisher nicht erlebt und auch sie selbst war über sich erschrocken. Auch die Besitzerin des Clubs hinter der Bar machte es uns nicht leicht, da sie uns zum Rauchen verführen wollte. Hat aber nicht geklappt. Zum Glück. Außerdem spendiert sie uns an dem Abend vielleicht die Zigaretten, den Rest unseres Raucherlebens müssen wir aber wieder teuer dafür löhnen. Also rauchten wir ganz cool eine Kräuterrette und bemerkten die fragenden Blicke der Leute um uns herum, die anhand des Geruchs dieser Dinger annahmen, wir wären Kiffer und würden knallhart einen Joint an der Bar rauchen. War schon irgendwie eine unangenehme Situation, deswegen beließen wir es bei dieser einen Kräuterrette, um den Besitzer des Ladens nicht evtl. noch in Verlegenheit zu bringen. In der Zeit, in der wir beide uns gegenseitig hochschaukelten, hat meine Partnerin doch tatsächlich einem Typen an der Bar in einem unbeobachteten Moment ein paar Zigaretten geklaut. Echt heftig, denn für so nen Scheiß kriminell zu werden, hätte ich ihr nie zugetraut. Zum Glück hat es niemand bemerkt. Noch größeres Glück war aber, dass niemand von uns die Beute für einen Rückfall genutzt hat. Knapp war es bestimmt, aber der Verstand siegte letztendlich.

Ansonsten bemerkte ich, dass ich anfange, empfindlich auf andere Raucher zu reagieren. Ich meine damit, dass ich mir intensiv Gedanken darüber mache, dass ich als frischgebackener Ex-Raucher ab sofort von anderen Leuten vergiftet werde. Und genau das sehe ich nicht ein, da ich ja nicht umsonst mit der Raucherei aufgehört habe. Noch spreche ich niemanden darauf an und behalte meine Gedanken für mich. Mal sehen, ob das so bleibt oder ich irgendwann zum militanten Nichtraucher mutiere…

Fazit des Samstages:
Auweia. Echt heftig, aber zum Glück halbwegs kühlen Kopf bewahrt.

Tag 7 (Sonntag):
Ein ziemlich entspannter Tag, der Entspannteste von allen Tagen meines Experimentes. Trotz des echt blöden Samstag-Abends, der sich fast nur um Kippen drehte, war der Sonntag bisher der Tag, an dem sich die Gedanken am wenigsten um dieses Ex-Laster drehten. Die am Samstag von meiner Partnerin geklauten Zigaretten wurden vernichtet, um weiterhin kein Kraut im Haus zu haben und es bei einem eventuellen Rückfall bei einer Kräuterrette zu belassen. Die Stimmung zwischen mir und meiner Partnerin war zwar aufgrund der Streiterei am Samstag noch gereizt, das wird sich aber wieder geben. Wenn es so weitergeht und noch etwas besser wird, dann mache ich mir keine Gedanken um meine rauchfreie Zukunft.

:!: Fazit nach nun 7 Tagen Rauchfreiheit: :!:
Es ist schwer. Aber nicht so schwer, wie man es sich als Raucher vorstellt. Ich habe geflucht, war böse, bin noch immer gereizt, vermisse den Blödsinn gelegentlich sehr und hatte unnötigen Streit mit meiner Partnerin. Alles Dinge, die kein Mensch braucht. Ich habe vorher ungefähr 17 bis 20 Zigaretten am Tag geraucht. In diesen 7 Tagen habe ich ca. 120 Zigaretten eingespart. Darauf bin ich stolz. In einem Jahr ist von der gesparten Kohle ein zusätzlicher Urlaub drin. Ich habe das Gefühl, schon besser riechen und schmecken zu können. Der körperliche Entzug ist wirklich minimal, falls es ihn überhaupt gibt und man sich ihn nicht einbildet. Die Psyche muss man in den Griff bekommen, das ist das eigentliche Problem. Wer nicht völlig einfach gestrickt ist und für den das Wort “Selbstbeherrschung” kein Fremdwort ist, wird die schwierige Anfangszeit überstehen. Ich habe für den Notfall als kleines Hilfsmittel meine Kräuterretten gefunden und denke, dass dies eine Möglichkeit ist, sich im Bedarfsfall vor einer großen Dummheit zu bewahren. Denn es bleibt nicht bei “dieser einen Zigarette”, dies haben diverse Studien ergeben und ich glaube daran. Das Buch von Allen Carr, “Endlich Nichtraucher!” kann eine echte Hilfe sein, ich möchte es jedem am Nichtrauchen ernsthaft Interessierten empfehlen. Auch die kostenlose Website Rauchfrei-Online.de ist eine tolle Anlaufstelle mit echt guten Tipps für angehende Nichtraucher. Solche liebevoll aufgebauten Websites sind selten, da die meisten Nichtraucher-Angebote im Internet leider in die Richtung “Abzocke” gehen. Und abgezockt wurde man als Raucher viel zu lange – vom Staat und der Tabakindustrie.

Ich werde mich nun nicht mehr so intensiv mit diesem Nichtraucher-Tagebuch beschäftigen, mein Projekt bzw. Experiment aber weiterhin durchziehen. Nach einiger Zeit (z.B. einem Monat) oder wenn etwas besonderes geschah, werde ich wieder etwas zum Thema schreiben. Daher schaut doch bei Interesse einfach regelmäßig rein oder abonniert den RSS-Feed der Rubrik “Nichtraucher-Tagebuch”, denn dann bleibt ihr speziell bei neuen Beiträgen in dieser Rubrik informiert.

Ich weiß, dass ich noch nicht “über den Berg” bin. Aber der Anfang ist gemacht. Wer von Euch tut es mir gleich? ;)

Abgelegt in Nichtraucher-Tagebuch | 4 Kommentare »

 

Seiten: Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 Nächste
kostenloser Counter