Ficke das Leben, bevor es Dich fickt!


Nichtrauchen: Hurra- ein Monat rauchfrei!

Donnerstag, 13. November 2008 von Oberficker

Nun habe ich ihn hinter mir: Meinen ersten nikotinfreien Monat. Ganz ohne Rückfall. Ok, so ein oder zwei Mal war es knapp, aber da hatte ich zum Glück meine tollen Kräuter-Zigaretten.

Nach einem Monat habe ich nun eine ganze Menge Kohle gespart, die ich in den Skiurlaub und die dafür nötige Ausrüstung investieren werde. Die Gedanken um die Zigarette sind nach wie vor vorhanden, wenn auch immer seltener. Dafür in Stress-Situationen umso mehr. Am 10.11.08 hatte ich einen mega-stressigen Tag. So ziemlich alles ging schief. Das war der bisher schlimmste Tag des Jahres für mich. Da war die Versuchung sehr stark, einfach wieder zu rauchen. Aber mein Wille und das blöde Gefühl, was ich danach bestimmt gehabt hätte, waren stärker.

Ansonsten fällt mir auf, dass die Situationen in den letzten Wochen zunahmen, in denen Raucher, die mich als jahrelangen Raucher kennen, mich wieder verrückt machen wollten. Z.B. in dem sie mich extra dem Geruch aussetzen, sich absichtlich neben mich setzen und dabei rauchen (wobei sie früher immer woanders rauchten) und dann kritisch hinterfragen, ob ich denn wirklich keine Lust auf eine Kippe hätte. Das ist der reine Neid, gepaart mit Blödheit. Über so ein Verhalten muss ich schmunzeln, denn als ich noch geraucht habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen frischgebackenen Exraucher so anzugehen. In meinen Augen sind das ganz arme Schweine mit einem echt miesen Charakter. Diese „Rauchersolidarität“ gibt es unter Rauchern, das ist klar und bestimmt auch ok. Aber dass Raucher die Exraucher absichtlich (oder doch unterbewusst?) wieder zum Rauchen animieren wollen, ist echt der Hammer. Wenn damit nicht bald Schluß ist, gibts was auf die Nuss!

Mein Fazit nach einem Monat:

  • Ich schmecke nicht besser, höchstens minimal. Da hätte ich mir schon etwas mehr versprochen. Nur bei scharfen Sachen (Mundwasser, ect.) reagiert meine Zunge empfindlicher. Naja, wenn man jahrelang seine Geschmacksrezeptoren foltert, sollte man nicht zu viel erwarten. Das wird bestimmt noch…
  • Ich rieche etwas besser. Gerade in der schönen Herbstluft ist das toll. Dazu kommt das bessere Gefühl, wenn sich meine Lungen mit frischer Luft füllen. Da merkt man, dass man lebt.
  • Ich huste weniger und das ekelhafte Gerotze am Morgen ist fast weg.
  • Meine Kräuterretten haben mir in kritischen Situationen geholfen, stinken jedoch so bestialisch nach einem Joint, so dass mich manche Leute (die sich offenbar mit Drogen auskennen) bereits sehr kritisch beäugt haben und ich bereits einmal fast aus einer Kneipe geflogen bin. Jedes Mal eine Riesen-Gaudi! Lustig war auch die Kneipenwirtin, die kurz mal draußen war und als sie wieder hinein kam, ungläubig umherschauend schnuppernd durch den Raum lief und ihrer Nase nicht trauen wollte, was da offenbar in der Luft lag. Kräuter – Baby!!!
  • Ich werde langsam stolz auf meine Leistung. Ich empfinde das Nicht(mehr)rauchen nur noch selten als Qual.
  • Ich fange an, andere Raucher kritisch zu beobachten und ihr meist seltsames Verhalten zu analysieren. Den Geruch fand ich noch nie angenehm, aber der Gestank geht mir gelegentlich echt auf die Eier. Ich habe das Gefühl, irgendwann mal ein sehr empfindlicher Nichtraucher zu sein, der rücksichtslose Raucher angeht, bzw. sein Recht auf körperliche Unversehrtheit durchsetzt. Auweia, davor habe ich echt Angst, denn solche Leute waren mir bisher immer zu extrem.
  • Ich freue mich jedes Mal, wenn mir ein Kellner oder Bekannter einen Aschenbecher vor die Nase stellt und ich das Ding dankend ablehne.
  • Der Winter steht vor der Tür. Da ich aus Prinzip zuhause nur im Freien geraucht habe, kann ich mich jetzt freuen: Ich entscheide, wann ich vor die Tür gehe – nicht mehr meine Sucht! Und ich lerne bestimmt noch, in Zukunft öfter mal freiwillig an die frische Luft zu gehen.

Ich werde selbstverständlich weitermachen und kann nur jedem Raucher empfehlen, es auch mal auszuprobieren. Mit etwas Selbstbeherrschung und dem Willen zu einem angenehmeren Leben klappt es bestimmt. Mein Fazit am Ende des letzten Blog-Eintrages zum Thema gilt nach wie vor.

Nach einiger Zeit oder wenn etwas besonderes geschah, werde ich wieder etwas zum Thema schreiben. Daher schaut doch bei Interesse einfach regelmäßig rein oder abonniert den RSS-Feed der Rubrik “Nichtraucher-Tagebuch”, denn dann bleibt ihr speziell bei neuen Beiträgen in dieser Rubrik informiert.

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o2 Bonusprogramm-Ärger²

Donnerstag, 6. November 2008 von Oberficker

Jahrelang war ich bei o2 ein halbwegs zufriedener Kunde und nutzte auch das o2-Bonusprogramm. Mit diesem Programm konnte man umsatzabhängig Punkte sammeln, die man später in eine Prämie eintauschen sollte. Vergleichbar mit den blöden Punkte-Sammelkarten an der Supermarktkasse.

Am 23.10.08 kam eine lapidare Mail, in der angekündigt wurde, kurzfristig zum 01.11.08 das Bonusprogramm einzustellen. Man könne seine gesammelten Punkte bis Ende des Jahres einlösen sich mit seinen gesammelten Punkten seine Prämienwünsche zu erfüllen. Soweit, so schlecht! Da sammelt man jahrelang, um sich nach längerer Zeit irgendwann mal eine spezielle Prämie leisten zu können und nun wird das Fuck-Programm einfach platt gemacht. Aber gut, die kurzfristige Einstellung des Programms wird lt. den Bedingungen für das Bonusprogramm bestimmt ok sein.

Die absolute Oberfrechheit leistete sich o2 jedoch in den letzten Tagen. Der Prämienshop wurde gründlich „überarbeitet“. Prämien, die früher Ewigkeiten verfügbar waren, sind jetzt deutlich teurer (man braucht mehr Punkte, um die Prämie zu kriegen) geworden oder überhaupt nicht mehr verfügbar. Ein Beispiel wäre eine sog. „Loop-Up-Karte“, also eine Guthabenkarte für Prepaid-Karten, die es vorher für 1.500 Punkte gab. Nun gibts diese Karten gar nicht mehr, genauso, wie diverse andere Mobilfunk-Prämien wie z.B. Frei-SMS, Frei-MMS, Homezone-Wechsel, ect. Gerade die Mobilfunk-Prämien sind für einen Mobilfunk-Anbieter das kleinste Übel, da sie unheimlich billig intern „eingekauft“ werden können. Umso unverständlicher, wieso sich dieser Verein nun wieder seine Kunden verärgern muss und ihnen im Prämienshop z.B. ein „hochwertiges ‚o2-can-do‘-Schlüsselband“ für 550 Punkte andrehen will. Wer will denn für so einen Mist seine teuer ersparten Punkte verschwenden, um für o2 kostenlose Werbung durch die Gegend zu tragen?

Mal ein paar Ideen des Oberfickers für weitere lustige Punkte-Überraschungen:
Für 100 Punkte: antikes Viag Interkom Papierfähnchen
Für 150 Punkte: antiker Viag Interkom Luftballon
Für 250 Punkte: antikes Tarifheft „Interkom – Tarife und Preise, Stand: 01.10.1999“
Für 5000 Punkte: Ein Jahr um 5,- EUR erhöhte Grundgebühr
Für 5500 Punkte: fünfminütiger Anruf unseres freundlichen Callcenters, Inhalt: „Alle Kollegen lachen Sie lautstark aus“ (für einen Aufpreis von 4500 Punkten rufen wir Sie sogar auf Ihrem Mobiltelefon hierzu an)

Ich als langjähriger Kunde komme mir verarscht vor. Erst hat man die freche 0180-Preiserhöhung mitgemacht. Das war eigentlich schon ein Grund, Konsequenzen zu ziehen. Dann wurde man jahrelang mit Punkten und Prämien geködert, sammelt brav seine Punkte, wollte sich über das Kundenbindungs-Programm eine kleine Anerkennung zurückholen und urplötzlich erschwert man die Einlösung seiner gesammelten Punkte durch massive, den Kunden benachteiligende Änderungen im Prämienshop. Ich war gern o2-Kunde und habe damals noch guten Gewissens diverse Freunde überzeugt, auch zu o2 zu wechseln. Dieses Gewissen und das Gefühl „Sich gut aufgehoben zu fühlen und als Kunde geschätzt zu sein“ hat nun einen gehörigen Knacks bekommen.

Mehr Infos zum Sachverhalt rund um den Prämien-Ärger:
Artikel bei Teltarif

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Halloween ist Scheiße. Lieber die Titten raus!

Freitag, 31. Oktober 2008 von Oberficker

Jedes Jahr geht mir dieser „Brauch“ verblödeter Menschen mehr auf den Sack, die jeden Scheiß, den sie mal in einer amerikanischen Fernsehserie gesehen haben, toll finden und nachmachen müssen. Oder ihre bratzigen Gören nachmachen lassen. „Süßes, sonst gibt´s Saures!“ So ein Müll. Ich entscheide mich regelmäßig für „Saures“ – und zwar für die nervenden Gören an der Tür. Da ist ein „Verpisst Euch, sonst machen mein Rottweiler und ich Wurst aus Euch!“ durch die Gegensprechanlage noch eine Nettigkeit.

Vor einigen Jahren fing dieser Blödsinn an und man dachte sich, dass sich das wieder legen wird. Nichts hat sich wieder gelegt. Überall blöde Kürbisse, hässlicher Schmuck an Türen und in Gärten, Halloween-Partys in Clubs, usw. Auch die Schändungen fremden Eigentums durch Zahnpasta-Attacken werden schlimmer, weil man sich ja immer strikt weigert, wildfremden Bettlern Rotznasen seine zu eigenen Zwecken gehorteten Süßigkeiten zu schenken.
Nur, wenn das Wetter an besagtem Tag so richtig übel ist, hat man eine reelle Chance, seine Ruhe zu haben. Ich wünsche mir daher für die Abendstunden des 31.10.2008 Starkregen, Hagel, Sturm und Blitze. Sollte das dieses Jahr nichts werden, so wäre ich notfalls in der Lage, den Starkregen und die Blitze selbst herzustellen. Im Busch neben der Gartentür wird ein Wasserschlauch unauffällig fest installiert, am Metall-Gartentor der Elektroschocker. Mittels Funk-Steckdose lassen sich beide Gerätschaften aus der Ferne abwechselnd bedienen und sorgen gewiss für nachhaltige Eindrücke. Oder doch besser nur die Falltür einen Meter hinter der Gartentür?

Für die Leute, die eher auf die sanfte Tour zurückärgern wollen:
Es gibt in Scherzartikel-Läden ganz tolle Bonbons mit Pfeffer oder Chili. Anfangs schmecken die echt lecker, aber nach ein paar Minuten überkommt einen der starke Wunsch nach einem Wasserhahn. Wirkt bestimmt, leider bekommt man die Reaktion der Opfer i.d.R. nicht mit.

Wann merkt Ihr minderbemittelten „Alles-Mitmacher“ endlich, dass Ihr fremde Traditionen pflegt???

Nicht, dass Eure kleinen Pisser irgendwann mal an der falschen Tür klingeln, wie hier:

Aber wenn wir schon dabei sind:
In den USA soll es an Karneval die Tradition (ge)geben (haben), Perlenketten zu verschenken. Für die Perlenkette, die ein Junge einem Mädchen schenkt, muss sie ihre Möpse zeigen. WARUM WIRD DAS NICHT HIER EINGEFÜHRT???

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Leckeres Mittagessen – bedenkliches Aussehen

Freitag, 24. Oktober 2008 von Oberficker

Wenn man nicht kochen kann (und/oder will), nimmt man, was auf den Tisch kommt. Das kann das Essen vom Vortag oder auch ein Fertig-Pamps aus der Blechdose sein. Oder auch etwas, was aussieht, wie aus der Toilette gefischt. Und was da so auf dem Teller liegt, wird ruhig mal als kleine Erinnerung fotografiert. Food-Design hat bei allen drei nachfolgend vorgestellten Gerichten entweder nicht funktioniert oder man hat es einfach vergessen.

Aber schaut selbst, was es so in letzter Zeit gab:
Blutwurst. Da darf man sich beim Essen echt in nichts hineinsteigern…


Hirn Nudeln vom Vortag


Keine Innereien von einer Katze, sondern Cevapcici sind da drin versteckt


Guten Appetit Euch lieben Scheißerchen!

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Sitznachbarn im Flugzeug Angst einjagen

Dienstag, 21. Oktober 2008 von Oberficker


Anleitung, um den Adrenalinspiegel des Sitznachbarn im Flugzeug etwas anzukurbeln:

1. den Laptop auspacken
2. langsam und bedächtig öffnen
3. einschalten
4. sich überzeugen ob der Sitznachbar zuschaut
5. Internet öffnen
6. Augenschließen und den Blick gegen den Himmel richten, evtl. dabei noch etwas unverständliches brummeln
7. tief einatmen und diesen Link öffnen
http://www.thecleverest.com/countdown.swf
(notfalls die Flash-Datei vorher lokal auf dem Rechner speichern, um auch ohne Internetzugang darauf zugreifen zu können)

8. den Gesichtsausdruck des Nachbarn beobachten

Viel Spaß dabei – es wirkt!!!
(Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie sich bitte in die Gesetze des Landes ein, in dem Sie aktiv werden wollen und befragen Sie vorher bitte den Flug-Kapitän und Ihren Anwalt. In den USA und mit ihnen befreundeten Staaten könnte es zu einem Zwangsaufenthalt Zwangsurlaub längerer Dauer im Lager Camp Delta in Guantanamo/Kuba kommen.)

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