Ficke das Leben, bevor es Dich fickt!


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Dieser zeitraubende Quatsch mit den ständigen Plugin- und Serverupdates geht mir grad mächtig auf den Zeiger. Oh Mann... 2010-10-18

Nichtrauchen: Der 3. und 4. Tag

Freitag, 17. Oktober 2008 von Oberficker

Tag 3 (Mittwoch):
Die Symptome des “Jeepers” sind noch mehr abgeklungen. Die Gedanken kreisen zwar unterschwellig noch immer ziemlich um das Rauchen, aber es wurde in der Tat noch besser.

Da mir meine Rituale (vor allem die Arbeitspausen mit Zigarette auf dem Balkon) so fehlen, habe ich etwas recherchiert. Es gibt eine Kräuter-Zigarette namens “NTB Kräuterretten”. Diese Dinger enthalten keinen Tabak und kein Nikotin, sondern Kräuter und Blätter. Recht scheußlich sollen sie schmecken und ziemlich stinken. Die gibt es in der Apotheke. Der Hammer an der Sache ist aber, dass dieser Scheiß-Staat für diese Dinger trotzdem Tabaksteuer kassiert. In anderen Ländern ist das nicht so, deswegen sind sie in Deutschland auch relativ teuer (20 Stück so um die 7,50 EUR, günstigste Internet-Apotheke verlangt 5,99 EUR). Der Staat will einem durch hohe Steuern scheinbar das Rauchen vermiesen, verlangt für ein Raucherentwöhnungsprodukt in Zigarettenform ohne Tabak und suchtmachende Stoffe jedoch auch Tabaksteuer, bei einem Kaugummi mit Nikotin (also einer suchtmachenden Droge) jedoch nicht. Echt verblödete Beamten-Logik. Ob ich das Zeug mal ausprobiere, weiß ich noch nicht. Weil da drin aber kein Nikotin ist, könnte es im Falle eines möglichen Rückfalls besser sein, dieses Kraut zu rauchen, anstatt eine normale Zigarette. Daher werde ich es mir wahrscheinlich besorgen – so für den Notfall und um mal wieder auf dem Balkon mit einer Kippe stehen zu können.

Ansonsten kamen die üblichen Gedanken a´la “Wenn Du jetzt wieder anfängst, ist alles wieder so schön wie vorher und aufhören kannst Du später ja immer noch” auf. Echt blöde Gedanken, das weiß ich.

Fazit des 3. Tages:
Es wurde noch besser (nochmal um rund 30%), die Aggressivität und Reizbarkeit hat minimal abgenommen. Dafür allerdings wurde ich kreativ, wenn es um das Beibehalten meiner Rituale geht – siehe meine Überlegung mit dieser Kräuterfluppe. Mal sehen, was als nächstes kommt. Am 4. Tag plane ich bestimmt nen Überfall auf einen Zigaretten-LKW…

Tag 4 (Donnerstag):
Dieser Tag war die Krönung. Die Stimmung war trotz des Regenwetters wieder etwas besser und ich bestellte, bzw. kaufte mir heute diese tollen Kräuter-Zigaretten, die ich am Vortag entdeckt habe. 2 Schachteln aus der Online-Apotheke (kommen am Sa oder Anfang nächster Woche) und eine Schachtel aus der Apotheke vor Ort. Meine Eindrücke habe ich am Ende dieses Blogeintrages zusammengefasst.

Ansonsten war dieser Tag eigentlich ganz ok. Ich würde sagen, es ergab sich nochmal eine leichte Besserung zum 3. Tag. Dennoch bin ich noch immer extrem reizbar und überempfindlich. Dies haben ein paar Trottel im Straßenverkehr zu hören bekommen, da ich mir etwas Luft machte. Heute ist mir aufgefallen, dass die Zeit scheinbar langsamer vergeht, als zu Zeiten, zu denen ich noch Raucher war. Das ist Quatsch, das weiß ich. Ich habe ferner das Gefühl, dass ich etwas intensiver schmecke. Dies bemerke ich vor allem bei scharfen Kaugummis und Zahnpasta, sowie bei geschmacklich intensiven Lebensmitteln, wie meiner Thai-Nudelpfanne von heute Nachmittag. Ansonsten versucht mich der “Nikotinteufel” zwar noch zu ärgern, aber er hat es so langsam schwerer und schafft es nicht mehr so sehr, mich mit langen Gedankengängen rund um die Kippe zu beschäftigen.

Fazit des 4. Tages:
Der Tag war bisher von allen Nichtraucher-Tagen der Beste. Ich habe aber doch ziemlich Respekt vor dem Wochenende. Denn da geht es Freitag ins Restaurant und am Samstag in Bars und Clubs. Dies sind sehr gefährliche Momente, in denen viele Leute einen Rückfall haben. Nur ich werde aufpassen und mich nicht verführen lassen, aber trotzdem geile Abende haben. Ich fühle mich gut als Nichtraucher und bin stolz, bisher so gut durchgehalten zu haben. Das soll gefälligst auch so bleiben.

Meine ersten Eindrücke zu meinen “NTB Kräuterretten”:
Was habe ich mich gefreut, mir so ein Teil anzuzünden – leider umsonst, denn sie sind echt widerlich. Der Spruch auf der Rückseite der Schachtel “Hilft das Rauchen abzugewöhnen” trifft echt zu. Nach so einer “Kippe” hat man erstmal keine Lust mehr. Diese Dinger sind der Hammer. Die stinken erbärmlich, so eine Mischung aus Joint, abgebranntem Sofa und Stinkefüßen. Da drin sind Haselnuss, Papaya, Pfefferminzblätter und Eukalyptus. Als Tee-Mischung bestimmt ganz lecker, aber für eine Zigarette echt abgefahren. Schmecken tun sie auch nicht wirklich, der Kick bleibt aus (da nikotinfrei) und eigentlich könnte man es sich sparen, sich eines dieser Dinger anzuzünden. Ob mir diese Dinger helfen, wird sich noch zeigen. Eine dieser “Kippen” habe ich mir vorhin auf dem Balkon gegönnt. Mein Ritual, was mir ja so fehlt. Naja, hätte das Zeug geschmeckt und etwas gebracht, wäre die Welt in Ordnung. Da sie aber nichts bringen, nur ungesund und zudem sehr teuer sind, werde ich diese Dinger meinem Körper nur recht selten antun. Auf jeden Fall habe ich jetzt immer ein paar dabei, um im Falle eines Rückfalls nur so ein Stinkeding zu rauchen. Ob andere Leute aufgrund des widerlichen Gestanks das Weite suchen, wird sich noch zeigen – wäre mir aber auch vollkommen egal.

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Nichtrauchen: Tag 2

Mittwoch, 15. Oktober 2008 von Oberficker

Nachdem ich den ersten (lt. Fachleuten wohl gefährlichsten) Tag überstanden hatte, wachte ich am nächsten Morgen recht erholt auf. Gut geschlafen hatte ich, erstaunlich gut. Aber das hat ja noch nichts zu bedeuten.

Die Anfälle, wieder rauchen zu wollen, waren nach wie vor da. Vor allem nach den Mahlzeiten. Aber zusammenfassend kann ich sagen, dass es nicht mehr so heftig ist, wie am ersten Tag. So etwa 30% weniger intensive oder schlimm empfundene Momente. Dennoch ist da ein Gefühl der Leere in mir, ganz schwer zu beschreiben und für einen niemals-rauchenden Leser dieses Blogs gewiss vollkommen unverständlich. Diese Leere bezieht sich auf Rituale, Pausen und bestimmte Momente des Tages, zu denen die Zigarette einfach dazu gehörte. Aggressiv und leicht reizbar war ich noch immer. Wäre mir irgend jemand blöd gekommen, ich hätte für nichts garantieren können.

Abends wagte ich es und war mit meiner Lebensgefährtin noch kurz aus. Ein paar Hühnchenteile bei Kentucky verdrücken und auf ein Bier in eine Raucherkneipe. Ich überlegte lange, ob es wirklich die Raucherkneipe sein muss, zumal ein Nichtraucher-Laden direkt daneben ist. Ich dachte, vielleicht empfinde ich es als angenehm, was ich da rieche und vielleicht auch in der Luft schmecke. Gerochen habe ich was, es war wie immer. Nicht gerade angenehm, aber auch nicht total ekelhaft. Geschmeckt habe ich nur das Bier, das war wohl auch besser so.

Zusammengefasst war der Tag doch deutlich besser. Die Gedanken kreisten zwar immer wieder mal um die Kippen, aber es war auszuhalten und ich bemühte mich, für Ablenkung zu sorgen. Es wird also scheinbar besser. Ich bin auf die nächsten Tage gespannt.

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Die letzte Kippe & der erste Tag

Dienstag, 14. Oktober 2008 von Oberficker


Montag, 13.10.2008, 03:25 früh:
Die letzte Zigarette wird angezündet. Wie immer, auf dem Balkon. Wie immer, die letzte vor dem Schlafengehen. Nur diesmal ist alles anders. Es soll die allerletzte Zigarette sein. Oder etwa doch nicht? Das wird sich zeigen.

Mein halbes Leben lang habe ich nun geraucht. Zuletzt ca. 17 Zigaretten am Tag, macht etwa 1.500,- EUR pro Jahr. Mehr rechnen werde ich jetzt mal nicht, sonst ärgere ich mich noch mehr über meine jahrelange Blödheit.

Vorbereitungen:
Nachdem meine Lebensgefährtin bereits vor rund 8 Wochen aufgehört hat und sie immer sagte “Dir fällt das bestimmt viel leichter”, nahm ich mir am Dienstag vor, am nächsten Montag nach dem Aufstehen nicht mehr zu rauchen. Ich plante meine Zigaretten-Vorräte so, so dass ich ganz genau noch den Sonntag bis zum Schlafengehen überstehe und dann nirgendwo mehr Zigaretten habe. Also nicht im Auto, keine Notschachtel im Schrank, ect.

Die letzte Kippe:
Die letzte Zigarette habe ich etwas herausgezögert, denn ich kam erst nachts kurz vor 3:30 Uhr dazu, sie zu rauchen. Und die Angst vor dieser letzten Zigarette war auch nicht zu unterschätzen, schliesslich ändern sich danach so viele Gewohnheiten und Abläufe im Leben. Vorher noch ein Foto von der Kippe gemacht und dann raus auf den Balkon. Ich habe sie genossen, die letzte Zigarette. Tief inhalliert und auch mal entgegen meiner normalen Vorlieben durch die Nase ausgeblasen. Nur um mal zu merken, wie das ist. Eigentlich blöd. Nun gut, nach 4-5 Minuten war alles vorbei, ich verabschiedete mich, drückte sie aus, ging rein und machte ein Foto von der Kippe, bevor sich sie in eine alte Filmdose als Erinnerung packte.

Dann ging ich ins Bett und hoffte, dass es nicht so schlimm wird.

Am nächsten Tag / Tag 1:
Unruhig endete meine Nacht. In den letzten Minuten im Bett drehten sich meine Gedanken bereits um die Tatsache, dass jetzt wirklich der Entzug beginnt und ich keine Kippe mehr im Haus habe. Angst pur! Nach dem Essen rauchte ich immer die erste Kippe des Tages. Diesmal nicht. Da fehlte etwas. Genauso die Pausen immer nach meist einer Stunde, die bei der Arbeit am PC immer so gut taten und natürlich auch ein Vorwand für eine Zigarrette waren. Also keine Pausen mehr, keine frische Luft auf Balkon oder im Garten mit einer Zigarette im Mund. Im Laufe des Tages kamen immer wieder Momente auf, die man wohl als “Flattermann” bezeichnen kann. Man wird extrem unruhig, hat ein seltsames Gefühl in der Magengegend und will rauchen. Dazu kommt Aggressivität und schnelles Genervt-Sein. Aber es stimmt, diese Momente vergehen nach 30 Sekunden bis 3 Minuten. Nur einmal wollte dieser Moment nicht aufhören, da konnte ich echt nicht mehr stillsitzen und drehte fast durch. Vielleicht habe ich mich auch einfach zu sehr hineingesteigert. Ich fange in den Pausen an, das Buch von Allen Carr, “Endlich Nichtraucher!” zu lesen. War ein Tipp von meiner Lebensgefährtin. Ansonsten trank ich viel Wasser an diesem ersten Tag und beschäftigte meine Hände mit der PC-Tastatur und einem Knet-Gummiball (der zu später Stunde aber ein Loch bekam).

Fazit: Körperlicher Entzug hält sich in Grenzen. Lediglich etwas Schüttelfrost am späten Abend und die Unruhe. Psychisch sieht es anders aus. Die Kippen fehlen mir. Mir fehlen die Momente und die Rituale, die mir einen Break (eine Pause) eingebracht haben. Einfach so auf den Balkon stellen ist nicht dasselbe.

Alles in allem war der erste Tag mies. Ich dachte, es fällt mir leichter. Ich bin froh und stolz, durchgehalten zu haben, nicht zur Tankstelle gelaufen zu sein und diesen krassen Tag hinter mich gebracht zu haben. Das Experiment hat begonnen. Es kann nur besser werden…

Ich bin noch kein Nichtraucher. Aber ich bin auch kein Raucher mehr.
Ich bin (noch nicht ganz glücklicher) Ex-Raucher!

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Gemein: Affe vergewaltigt Kröte

Freitag, 10. Oktober 2008 von Oberficker

Man muss nicht alles gesehen haben. Oder etwa doch?

Die beiden folgenden Videos sind nur für Leute, die
1. nicht überempfindlich sind,
2. dreckigen Humor besitzen und
3. wissen, dass die Welt scheiße ist.

Neugierig? Na dann klick die Videos an und hab Spaß!!! Alle anderen lassen es besser bleiben!

Was mit dem perversen Vergewaltiger geschehen ist, entzieht sich unserer Kenntnis, wahrscheinlich befindet er sich noch immer in Haft. Der Blowjob-Kröte gehts aber bestimmt gut, sie hat sich von dem Schrecken erholt, gründlich gegurgelt und genießt ihr Leben weit weg vom Affengehege. Das lautstarke Balg, was im Hintergrund zu hören ist, wurde jedoch von seinen entnervten Eltern drei Tage später in einer Babyklappe entsorgt.

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Aufreger der Woche: Türke verklagt Disco weil er nicht reinkam

Donnerstag, 9. Oktober 2008 von Oberficker

Ein Dönerverkäufer ähhmm… türkischer Mitbürger verklagte eine Discothek, weil er nicht in den Laden kam. Wegen Diskriminierung! Der Arme! Und genau diese angebliche Diskriminierung durch Ausübung des Hausrechts wollte er gern mit 500,- EUR entlohnt bekommen, als Schmerzensgeld. Unglaublich, aber wahr.
Hier kann man die Story lesen: Link zu Welt-Online

Kürzlich erst im Gästebuch einer (anderen) Discothek gelesen:

wie schauts aus, dürfen türken auch rein? oder wird da wie sonst immer strikt aussortiert nach haarfarbe und herkunft? ich wette, mit kritik kann hier auch nicht umgegangen werden, sodass dieser eintrag erst garnicht freigeschaltet wird

hauptsache das image des german country club wird nicht runtergezogen

[Antwort des Clubs:] Wenn das Auftreten zum Laden passt, sollte es an der Tür keine Probleme geben – aber wenn wir die Art dieses GB-Eintrages lesen, könnte es schwer werden

Tja und manche wollen eben die harte Tour des Türstehers, wie hier zu sehen:
:mrgreen: Link zu Youtube-Video :mrgreen:
oder
:mrgreen: Link zu Youtube-Video :mrgreen:

Jetzt mal Klartext:
Würde der Anteil der in und um Discotheken durch Gewalttaten und sonstigen Stress auffälligen Ausländer (vor allem bei Süd- und Osteuropäern) nicht so überproportional hoch sein, wärt Ihr auch willkommener in diesen Locations. Nun habt Ihr Euern Ruf weg und fangt an, herumzuheulen. Ihr Luschen! Das nennt man dann wohl Pech. Es ist klar, dass nicht pauschal alle Ausländer Stress in Discos machen! Es gibt aber nicht umsonst Locations, die speziell für diese Klientel errichtet wurden, z.B. arabische Teestuben. Dort ist es doch auch schön, auch, wenn dort vorwiegend ältere, bärtige Männer am Tisch sitzen und weit und breit keine blonden, deutschen Schlampen in Sicht sind, die so dämlich sind, sich machomässig anmachen und vom Verehrer des Abends als Krönung noch ihren Freund verprügeln zu lassen.

Würde ein Rollstuhlfahrer an der Discotür abgewiesen werden (Ausreden: zu voll, da ist eine Treppe, kein behindertengerechtes Klo, …), hätte ich 1.000 Mal mehr Verständnis für eine Klage wegen Diskriminierung, als bei diesem eingeschnappten Türken. Und ein Deutscher, der an einer Russendisco das Schild “Deutsche sind hier nicht willkommen!” liest, wird sich wohl auch nicht so auf die Hinterbeine stellen, wie manch einer unserer Mitbürger mit Migrartionshintergrund. (Den letzten Satz könnte man auch auf Dänen, Franzosen, Schweden, Norweger, Australier, Holländer, Japaner oder Amerikaner beziehen.)

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